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buntes chamäleon
Bist du das Chamäleon oder der Hai der Arbeitswelt?

Dienstag an den See? Nein! Spinnst du?
Montag bis Freitag wird doch gearbeitet, oder etwa nicht?

In unserer modernen Welt gibt es zahlreiche Arbeitsformen und der Standard 9 to 5 of 5 from 7 muss nicht für Jederman/-frau die optimale Lebensgestaltung darstellen. Das Murmeltier beispielsweise arbeitet in seiner Urform den ganzen Sommer, um sich im Winter sechs Monate Auszeit zu gönnen. Das Chamäleon hingegen arbeitet teilweise im Hostel auf Bali oder beim Erklimmen des Mount Königsjoch auf einer Alm, mit Wlan oder ohne. Es sucht Geschäftsideen wie sonnige Plätzchen und passt sich an alle Umstände und bunten Arbeitsbedingungen mit Haut und Haaren an.

Doch wie erkennt man, welche Arbeitsform am besten zum eigenen Lebensstil und der Persönlichkeit passt? Schichtdienst, 5 Tage Woche, Saisonarbeit oder doch das digitale Nomadenleben? Dieser Artikel soll dir helfen, einzuschätzen mit welchen Arbeitsstil du am glücklichsten werden kannst und die Vor- sowie Nachteile der einzelnen Arbeitstiere genauer beleuchten.

Im folgenden werden dir daher fünf Wege näher gebracht, an Geld zu kommen und du kannst entscheiden, welche Tierform der Arbeitswelt charakterlich am besten zu dir passt:

Das Standard-Schaf

 

Montag früh geht es für Manche etwas früher, für Andere einen Kaffee später in Herden zur U-Bahn oder mit dem Rad durch die Stadt, um die Woche am Arbeitsplatz zu beginnen. Nach acht Stunden Aufgaben abgrasen genießt man den wohlverdienten Feierabend und nach 5 Tagen kann man am Wochenende den Wolf aus dem Schafspelz lassen. In vielen Berufsbereichen kommt man um die 5-Tage-Woche nicht herum, da das gesellschaftliche Leben noch stark danach ausgerichtet ist, dass Montag bis Freitag Jemanden ans Telefon geht oder für Dienstleistungen zur Verfügung steht.

Wenn du dich jedoch für eine bestimmte Studienrichtung entscheidest, entscheidest du dich damit auch unmittelbar für nur zwei Tage Faulenzen und fünf Tage Weckerklingeln.

Bevor man sich jedoch auf diesem Feld wiederfindet, sollte man sich überlegen, ob diese Lebenszeiteinteilung das Potential hat, dich glücklich zu machen.

Läufst du gern in der Herde, planst du gerne in die Zukunft und hast eine organisierte Zeitstruktur?

Viele Menschen in einer 5 of 7 week ist es gar nicht bewusst, dass es noch Alternativen gibt und sie organisieren sich damit wunderbar, selbst wenn sie damit einen möglichen Freiheitswunsch unterdrücken. Montag wird das T-Shirt gegen den Anzug getauscht, das ist nunmal so und basta!

Aber diese Arbeitsform bringt dank seiner Routine auch viele Vorteile: Da rund 80% aller Arbeitnehmer nur an Sams- und Sonntagen am See zu finden sind, unterstützt dich dieser Arbeitstyp ungemein bei der Sozialisation, indem man am Wochenende sicher mehr Herdenfreunde findet, die zum Schwimmen mitkommen wollen/können als an einem stinknormalen Dienstag.

Außer uns wird dank eines Feiertages noch mehr Entspannung gegönnt, haben wir fast immer nur/ oder zum Glück die S(paß)-Tage frei. Diese können wir nicht nur mit Badetagen verplanen, sondern auch mit Kurzurlauben, Tandemflügen oder herrlichen Familienbesuchen. Auch eine Einladung für eine Hochzeit in zwei Jahren nach dem Ende der Pandemie stellt somit meist zumindest kein organisatorisches Problem dar.

Zwei Schafspartner finden sich oft leichter, oftmals auch auf dem gleichen Arbeitsfeld und der Alltag ist leicht kompatibel. Trotz dieser Vorteile gibt es aber auch viele Menschen, vielleicht gehörst auch du dazu, die sich mehr Freiheit und Spontanität in der Lebenszeit wünschen. Einfach mal vier Tage einen Kurzurlaub zu machen oder nicht immer im Stau/ in der Schlange zu stehen, weil am Sonntag Alle einen Ausflug zum Wasserfall oder zum Lieblingsitaliener machen wollen. Jedem obliegt es, diese Vor und Nachteile abzuwägen und sich einzutraben oder eine der
folgenden Alternativen in Betracht zu ziehen, wie zum beispiel das Murmeltier:

Das marktorientierte Murmeltier

Das Murmeltier leidet als Arbeitstier überhaupt nicht unter übermäßiger Faulheit, aber es hat sich entschieden, nicht über alle Jahreszeiten hinweg für einen Job, oder den gleichen Job Vollgas zu geben. Viele Saisonarbeiter fallen in diese Kategorie, auch wenn Manche im Sommer Pause machen und nicht im Winter in Arbeitsstarre verfallen. Das Murmeltier ist vor Allem in der Tourismusbranche oder auf dem Feld zu finden. Die Arbeit ist häufig an jahreszeitliche Bedingungen, wie Schnee, Sonne, Erntezeit oder Tourismusströme geknüpft. Viele Saisonarbeiter arbeiten zum Beispiel im Winter oder im Sommer härter und länger, um im Rest des Jahres am See oder auf Ibiza verbringen zu können.
Natürlich gibt es auch Einige, die verschiedenste Saisonarbeiten verknüpfen und sich nur zwischendurch Erholungspausen gönnen. Je nachdem wie lukrativ oder intensiv der zeitlich begrenzte Job ausfällt und wie hoch das benötigte oder gewünschte Jahreseinkommen sein sollte, kann der Arbeitsschlaf kürzer oder länger ausfallen. Ein sehr klassisches Beispiel ist der Skilehrer, der entweder den Sommer zur Erholung der Waden nutzt oder seine Schischuhe gegen das Surfboard in der Surfschule tauscht. Vorteile dieses Lebensstils sind die meist lange freie Zeit und die Fokussierung einer intensiven Arbeitszeit nur auf einen begrenzten Zeitraum.

Zu Kämpfen hat das Murmeltier jedoch häufig mit der fehlenden Sicherheit in einem nicht langfristigen Arbeitsverhältnis und der oft benötigten Flexibilität den Wohnort zu wechseln. Das Murmeltier ist oft nur auf begrenzte Zeit ein Murmeltier, da das Murmeltier als Single oft sehr viel Freude hat, auf der Suche nach Kontinuität und Stabilität (auch in einer Partnerschaft oder bei der Familiengründung) sich jedoch häufig tierisch verwandelt.

Das chancengeile Chamäleon

Das Chamäleon gestaltet seine Arbeitsweise, seine Arbeitszeiten und seine Arbeitsorte bunt und vielfältig und kann sich verschiedensten Gegebenheiten anpassen. Als z.B. Content Creator (neues Wort für Influencer), freier Journalist, Model oder Auftragskiller (nur Spaß) kann er überall auf der Welt Geld verdienen und findet Verdienstmöglichkeiten, die für andere unsichtbar erscheinen. Durch die Digitalisierung und Wlan-Vorkommen selbst im tiefsten Dschungel Thailands können Viele nicht nur Home-Office sondern World-Office für sich nutzen. Manche Chamäleons sind in der Wahl ihrer Umgebung freier als Andere, aber keiner von Ihnen kennt einen Arbeitsplatz der dauerhaft auf den gleichen vier Füßen steht. Als Einziger der Arbeitstiere kann es auch seine Arbeitszeiten ganz individuell einteilen und ist nicht an die klassischen 8-Stunden gebunden, die nachgewiesenerweise zu lange sind um die Konzentration aufrecht zu erhalten und deshalb oft mit Ablenkungen gefüllt werden.
Weitere Vorteile sind die Ungebundenheit, die Abwechslung und der Entlohnungsspielraum, der nach Oben keine Grenzen kennt.

Der großen Freiheit gegenüber, steht meist der durch die Unabhängigkeit geschuldete Druck, Aufträge oder Verdienste an Land zu ziehen. Viele werden nur nach Leistung bezahlt und sind dauerhaft auf der Suche nach lukrativen Angeboten und einzelnen Jobs. Auf ihren Reisen bleibt oft wenig Zeit zum Sonnen: Studien zeigen, dass Selbstständige nicht nur mehr Stunden arbeiten sondern oft auch bis in die Abendstunden hinein schuften. Mit 61,4 % gaben fünfmal so viele Menschen in Selbständigkeit an, mehr als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten, als andere Erwerbstätige in Vollzeit. Eine klare Abgrenzung von Arbeit und Freizeit ist oft schwer zu finden und den Feierabend muss man sich selbst erstmal erlauben. Dieser Stress und die große Unsicherheit stellen die Schattenseiten des Chamäleondaseins dar.

Das Leben eines Chamäleons lässt sich am besten genießen mit einem Partner, der dieselbe Anpassungsfähigkeit hat. Sich mit einem Schaf zu verbinden, ist wohl nicht unmöglich, lassen jedoch die Freiheiten dieses Lebensstils etwas verflüchtigen (sozusagen ein reinweißes Chamäleon werden.)

Der heterogene Hai

Am gleichen Ort aber nicht zur gleichen Zeit taucht der Hai ins Arbeitsleben ab. Der Hai schläft mit offenen Augen nur wenige Stunden am Tag, bleibt dabei mit einer Gehirnhälfte aktiv und muss dabei kontinuierlich in Bewegung bleiben, um Sauerstoff durch seine Kiemen zu pumpen. Der Hai-Typ arbeitet im Schichtdienst und kann mal Dienstag, mal mittags und mal Nachts “Hai-Live” machen. Manchmal hat er Zeit mehrere Tage abzutauchen, manchmal folgt eine Schicht der Nächsten ohne Durchzuatmen. Von Vorteil ist dies natürlich, wenn man Schafsherden vermeiden möchte und unter der Woche auch Kurztrips in weniger überfüllte Städte oder Berge genießen kann. Wenn man allerdings viele Schafe zu seinen Freunden zählt, fällt es oft schwer sich mit diesen am Dienstag an den See zu legen und zusehen zu müssen, wie sich Alle Samstags treffen, während man selbst mit mindestens einer Gehirnhälfte arbeiten muss. Schichtdienst ist oftmals nicht nur für Freundschaften oder Partnerschaften strapaziös, sondern kann auch den Körper und die Psyche belasten. Mit Schlafmangel oder der Unmöglichkeit für langfristige Pläne muss der menschliche im Vergleich zum tierischen Hai rechnen.
Ein Hai und ein Schaf? Das ist schon eine blutige Vorstellung. Im realen Leben ist es zwar für den Hai etwas schwierig ein harmonisches Familienleben mit dem Schaf zu organisieren aber teilweise bietet das Nachtleben des Hais auch mehr Freizeit für Partner oder Familie und lässt sich somit optimal als der Hai mit dem Schafspelz kombinieren.

Natürlich kann man seine Berufung selten nach den Arbeitszeiten auswählen. Interessen, Ausbildungsmöglichkeiten oder soziale Bedingungen bilden oft den Weg zur Berufsfindung mit zugehörigen Arbeitszeitmodellen. Als Bankangestellte im Chamäleon-Stil zu arbeiten, ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Trotzdem sollte bei der Entscheidung des Berufes die damit verbundenen Arbeitsstile berücksichtigt werden und du solltest hinterfragen, ob dies zu deiner Lebensvorstellung passt. Ein Chamäleon im Schafspelz oder ein ins kalte Wasser geschmissenes Murmeltier hat als Hai keine Freude. Höre auf das Arbeitstier in dir und gestalte dir deine (Arbeits-) Welt tierisch gut!

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